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Startschuss für das Projekt Leuko-Expert zur Diagnoseunterstützung bei Seltenen Erkrankungen

Das Verbundprojekt Leuko-Expert erhält eine Förderung vom Bundesministerium für Gesundheit.

Im Rahmen des Förderschwerpunkts „Digitale Innovationen für die Verbesserung der patientenzentrierten Versorgung im Gesundheitswesen“ erforscht das Projekt KI-basierte Diagnoseunterstützung bei Seltenen Erkrankungen am Beispiel der Seltenen Erkrankung Leukodystrophie. Die Förderungsdauer des Projektes ist auf den Zeitraum zwischen Oktober 2020 und September 2023 angelegt.

Als Grundlage für das Projekt werden Daten von Patient:innen mit Leukodystrophien und ähnlichen Symptomen aus drei Zentren für Seltene Erkrankungen (Universitätsklinikum in Aachen, Tübingen und Leipzig) gesammelt. Mittels Methoden maschinellen Lernens (KI Methoden) werden diese anschließend ausgewertet, in Modellen sichtbar gemacht und integrativ bewertet. Ziel des Projektes ist die Erstellung eines Modells, welches als Basis für eine spätere Diagnoseunterstützung von Patient:innen herangezogen werden kann.

Die Planung zur Durchführung des Projektes begann mit einer Auftaktveranstaltung am 30. Oktober 2020, an welcher alle Kooperationspartner virtuell teilnahmen.

Das Institut für Digitale Technologien ist eine überregionale Forschungs- und Transferplattform, welche sich unabhängig und interdisziplinär den vielfältigen Fragestellungen der Digitalisierung beschäftigt. Als Technologiepartner übernimmt das Institut unterstützend für Prof. Dr. Kirsten von der HS Mittweida das Projektmanagement. Die Mitarbeiter Dr. Kyrill Meyer und Dr. Jörg Härtwig sind dazu als Experten beratend für das Projekt tätig.

Weitere Kooperationspartner sind die Universität Leipzig, die Technische Universität Dresden, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, das Universitätsklinikum Aachen, die Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Neurologische Universitätsklinik Tübingen und Universitätsklinik Tübingen) und die Hochschule Mittweida, welche das Projekt koordiniert.

„Mit diesem Projekt haben wir die Chance, moderne Methoden aus den Bereichen der Informatik und Statistik zum Wohl von Patient:innen in einem besonderen klinischen Anwendungsfeld einzusetzen – dem der Seltenen Erkrankungen. Oftmals sind in diesem Feld, hervorgerufen durch die Symptomatik, sowohl die Betroffenen als auch die Angehörigen einer besonderen Lebenssituation ausgesetzt, bis Klarheit über die Erkrankungsform herrscht. Unser Ziel ist es, die Diagnose unter Nutzung verschiedener Daten zu unterstützen.“ – Koordinator des Konsortiums, Prof. Dr. Toralf Kisten von der HS Mittweida

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf: https://leukoexpert.hs-mittweida.de

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